Was gefressen wird
Bei meinen Wandelnden Blättern beliebt und oft einfach zu beschaffen sind Blätter und Zweige von Brombeeren, Himbeeren, Erdbeeren und Eichen. Von Frühling bis Herbst hat man die Beerensträucher vielleicht im eigenen Garten und kann so die Pflanzenfresser ganz einfach mit frischem Grün versorgen.
Brombeere und Himbeere gelten als die zuverlässigsten Futterpflanzen. Das Große Wandelnde Blatt bevorzugt Guave und nimmt Eiche im Sommer und Brombeere im Winter als Ersatz.
Futterpflanzen im Überblick
- Brombeere Die Hauptfutterpflanze. Wildformen behalten im Winter ihre Blätter, damit ganzjährig verfügbar.
- Himbeere Wie die Brombeere eine Rubus-Art und ebenso zuverlässig.
- Eiche Wird angenommen, im Sommerhalbjahr eine gute Ergänzung.
- Guave Bevorzugtes Futter des Großen Wandelnden Blattes, in Mitteleuropa aber schwer zu beschaffen.
- Eberesche Ergänzung im Sommerhalbjahr.
- Rosen Nur ungespritzte Pflanzen aus dem eigenen Garten, keine Ware aus dem Blumenhandel.
Zusammengestellt nach dem Ratgeber Phasmiden zu Hause von Christoph Seiler und Sven Bradler sowie den unten genannten Quellen.
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Zweige frisch halten
Abgeschnittene Zweige halten deutlich länger, wenn sie wie Schnittblumen in Wasser stehen. Statt alle zwei Tage neues Laub zu schneiden, reicht dann oft eine Woche und mehr.
Die Öffnung muss abgedeckt sein. Ein offenes Wasserglas im Terrarium ist eine Falle: Nymphen fallen hinein und ertrinken. Übliche Lösung ist ein Deckel oder eine Folie mit kleinen Löchern, durch die nur die Zweige passen.
Beim Sprühen bleibt an den Blättern Wasser hängen, das die Tiere als Trinkwasser aufnehmen. Auch hier gilt, dass sich keine größeren Tropfen stauen sollten, in denen kleine Nymphen kleben bleiben.
Versorgung im Winter
Im Winter verlieren Rubus-Arten, also die Wildformen der Brom- und Himbeeren, nicht ihre Blätter, sodass diese praktisch ganzjährig vorrätig sind. Am Waldrand, an Seen und Teichen sowie in Parks wird man hier sicherlich fündig werden.
Zwei Dinge sind beim Sammeln wichtig. Erstens sollte der Standort abseits von Straßenrändern und gespritzten Flächen liegen. Zweitens sind gefrorene Blätter kein Problem für die Pflanze, wohl aber für das Terrarium: sie werden vor dem Einsetzen bei Zimmertemperatur aufgetaut und abgespült, sonst kommen Kondenswasser und Kälte gleichzeitig ins Becken.
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Häutung und EntwicklungQuellen
- Haltung von Phyllium philippinicum, insektitaet.de
- Phyllium philippinicum, Wikipedia
- Großes Wandelndes Blatt, Wikipedia